143 – Kabuls Schule der schönen Frauen

Alles halb-so-schlimm wenn es einen Beauty-Salon gibt nicht wahr? Hier ein Bericht einer Beautician, die in Kabul einen Salon betrieben hat.

Bis sie 2007 Reißaus genommen hat und das Land verlassen hat.

Eine besorgte Leserin ihres Blogs fragt:
In 2011 you stated you didn’t feel it was wise to return to Afghanistan at that time. Is this still the case? Have you been able to return?”
DR: “Afghanistan is a wonderful and very complicated country. In the last four years as the foreign presence has been decreasing, the climate of the country has been changing ¾but not always for the better.   I have made the choice to not return to Kabul for a couple reasons.  The obvious one is general safety and security; the other is very personal.  I married and left an Afghan man, and am not 100% sure how that story would end if I tried to return to Kabul.

Aber das erzählt uns Herr Mahringer nicht. Er erzählt uns über Frauen überhaupt sehr wenig. Das Wort “Frau” wird insgesamt nur 4-Mal im Gutachten verwendet! Seltsam, als ob sie gar nicht da wären!



Mahringer Literaturverzeichnis: 143
Autor: Rodriquez, Deborah
Titel: Kabuls Schule der schönen Frauen
Erscheinungsjahr: 2007 (Alter 10 Jahre)
Genre: Reportage
Anzahl der Verweise im Gutachten: 0

 

 


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Nagellack und Lippenstift für die Freiheit Der Schönheitssalon, das ist der Ort, an dem Frauen wirklich frei sind, die Geburtsstätte der Emanzipation im streng islamischen Afghanistan. Das hat die Amerikanerin Deborah Rodriguez erkannt und in Kabul eine Kosmetikschule eröffnet. Mit großem erzählerischen Charme berichtet sie von den Frauen, die hier ihre ersten Schritte in die Selbstständigkeit tun. Das Geschäft mit der Schönheit boomt in Kabul, seit die Hochzeiten wieder mit Prunk gefeiert werden dürfen. Ein Geschäft, das für Frauen der Weg in die Freiheit bedeutet. Denn in einem Schönheitssalon sind sie ihr eigener Herr – Männer haben keinen Zutritt und somit auch keine Kontrolle über den Verdienst. Und die Frauen verdienen gut. Für die Schönheitsvorbereitungen einer Braut muss ein durchschnittlicher Halbjahresverdienst hingelegt werden. Als Deborah Rodriguez, eine Friseurin aus Michigan, 2002 mit einer Nichtregierungsorganisation nach Kabul kommt, erkennt sie sofort, welche Chancen dieser Beruf für Frauen birgt. Und eröffnet eine Kosmetikschule. Sie erzählt von der Gründung dieser Schule, die seit Bestehen von der afghanischen Regierung mit Misstrauen beäugt wird. Davon, wie sehr die traumatisierenden Erfahrungen, die ihre Schülerinnen in den vergangenen Jahren machen mussten, den Unterricht beeinflussen – und sie erzählt von den Frauen selbst. Deborah ist ihnen ganz nahe gekommen; aus Schülerinnen sind Freundinnen geworden, die ihr offenherzig ihre Geheimnisse anvertrauen. In KABULS SCHULE DER SCHÖNEN FRAUEN lüftet Deborah Rodriguez den Schleier, der dieses fremde Afghanistan vor unseren Blicken verhüllt. Es sind Frauenschicksale, die, in schlichter, aufrechter Sprache geschildert, erschüttern  und zugleich beglücken. Denn sie legen ein fulminantes Zeugnis ab, von der Kraft, die die Hoffnung auf ein besseres Leben entfesselt. Die Geschichte einer mutigen Frau, die ein außergewöhnliches Entwicklungshilfeprojekt in Kabul ins Leben gerufen hat.